Die Drahtzieher

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Ilona Marx

Ist Strippenzieherin aus Überzeugung – und schätzt sich überglücklich, dass ihr Baby nach zwölf Jahren aus dem Gröbsten raus ist! Mode ist ihr eine Herzensangelegenheit, Netzwerken eine Selbstverständlichkeit. Ein wenig schade findet sie allerdings, dass ihr geliebter kirschroter 1970er Opel Kadett sie nicht auf all ihren Reisen begleiten kann.

 

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Andreas Grüter

Er ist der Mann, der Worte in Musik verwandelt – und Musik in Worte. Doch damit nicht genug: Die leidenschaftlich geführten Interviews des Buchstabenjongleurs fördern immer wieder Überraschendes zu Tage – und das seit nunmehr zehn Jahren. Freizeit-Passion des J’N’C-Redakteurs sind im übrigen Vesparoller aus den 60er Jahren, auf denen er gerne ungestüm durch seine Wahlheimat Köln braust.

 

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Eva Westhoff

Mit unerbittlicher Strenge korrigiert sie als Lektorin, mit ungebrochener Leidenschaft rezensiert sie als freie Autorin. Die studierte Germanistin ist eine glühende Bewunderin von Thomas Bernhard und hat, neben der deutschen Sprache, auch ein Faible für deutsche Musik – nicht zuletzt für einige Bands aus ihrer Heimatstadt Düsseldorf, bei deren Konzerten sie immer in der ersten Reihe zu finden ist.

 

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Fredericke Winkler

Jeder in Berlin, der sich mit Mode beschäftigt, kennt die stets hervorragend informierte Autorin. Denn guter Stil interessiert sie nicht nur theoretisch. In ihrem Laden ‚Belleville‘ verkaufte die Geschäftsfrau avantgardistische Kleidung, darüber hinaus unterrichtet sie an der renommierten Esmod-Akademie. Wie sie es nebenbei auch noch schafft, ihre Kinder großzuziehen, bleibt ihr Geheimnis.


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Martin Steinigen

Selbst in den heikelsten Schlusskorrektur- Phasen bewahrt der Grafikdesigner einen kühlen Kopf. Er gilt in der Redaktion als Pokerface, das in letzter Minute das Ass aus dem Ärmel zieht. Ihm und seiner Agentur Chewing the Sun in Wuppertal verdanken wir nicht nur sieben Jahre hochklassiges Layout, sondern auch das J’N’C-Logo.

 

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Roman Klonek

Ein Baum von einem Mann! Die ungebremste Schaffenskraft des Illustrators, der seit fünf Jahren unsere Städteportraits bebildert – man spürt sie förmlich. Besonders erfolgreich ist Klonek in den USA, zuletzt arbeitete er im Auftrag der New York Times, der Wired und des San Francisco Chronicle.


 

Ihre Verbündeten

 

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Dennis Fischer

Trotz seines jugendlichen Alters von gerade einmal 25 Jahren hat das Stuttgarter Allround-Talent Dennis Fischer schon mehr verschiedene Jobs durch als der durchschnittliche Bundesrentner. Nach der Schule und einer KFZ-Mechatroniker-Lehre steigt er erst einmal fest in das elterliche Fensterbau-Business ein. Was seine Familie nicht ahnt: Seine Seele hat Dennis längst an das Fixed-Gear-Biken und die Fotografie verkauft. Beweise hierfür finden sich nicht nur dutzendfach im Internet und in verschiedensten Printmagazinen, sondern auch auf den Seiten des ‚Love for Barcelona-Buchs‘, das anlässlich der gleichnamigen Fixed-Gear- Fotoausstellung veröffentlicht wurde. Für J’N’C fotografierte er die Strecke ‚Playero Total‘.

 

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Edyta Kopcio

„Inspiration kommt stets unerwartet. Manchmal macht sie uns glücklich, manchmal verwirrt sie uns, und im schlimmsten Fall bleibt sie ein Geheimnis, weil wir nicht wissen, wie wir mit ihr umgehen sollen“, erklärt die in Polen geborene Stylistin Edyta Kopcio auf die Frage nach dem Kern ihrer Arbeit. Dass für die 32-Jährige, die mittlerweile ihren Wohnsitz nach Berlin verlegt hat, der Schlüssel zu echter Kreativität darin liegt, stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, beweist sie einmal mehr mit ihrem Beitrag zur J’N’C-Fotostrecke ‚Le Pierrot Solitaire‘.

 

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Felicity Sagoe

Geboren und aufgewachsen in Nord-London, entdeckt Felicity Sagoe nicht nur früh ihre Liebe zu Vinyl-Schallplatten und Filmen von Wim Wenders, Stanley Kubrick und Werner Herzog, sondern schießt, bewaffnet mit einer Zenith-Kamera, mit gerade einmal 15 Jahren auch ihre erste Fotoserie. Was als Hobby beginnt, wird nach einem Modestudium schließlich Beruf und mündet 2006 mit der Gründung der eigenen Agentur Rootdown in Auftragsarbeiten für unter anderem BabyBabyBaby Magazine, Junkie Magazine und die russische Vogue. Parallel zur Planung ihrer ersten Ausstellung setzte Felicity für J’N’C das Model Jessi M’Bengue in Szene.

 

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Åsa Lundström

Als Naturkind zwischen Elchen und Bären in der Einsamkeit Nordschwedens aufgewachsen, zog es Åsa Lundström mit knapp 19 Jahren nach Stockholm, wo sie am renommierten Konstfack University College of Arts, Crafts & Design zunächst ein Kunststudium absolvierte, um 2008 schließlich über die Umwege New York und London als Stylistin in Berlin zu landen. Für J’N’C kümmerte sich die mittlerweile 36-Jährige, die konsequent auf Fleischprodukte aus Mastbetrieben verzichtet und trotz einer wild entbrannten Liebe zur Hauptstadt die Ruhe, Gelassenheit und gute Luft ihrer Heimat vermisst, um die richtige Optik in ‚You are me‘.

 

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Gerlind Hector

Als freie Journalistin, Texterin und Dozentin für Modetext und -fotografie arbeitet sich Gerlind Hector nicht nur tagein, tagaus am Thema Fashion ab, sondern weiß auch, dass irgendwie eh alles mit allem zusammenhängt. Weshalb ihr trotz aller Vorliebe für Stil und Niveau die Parallellektüre von Spiegel, Brand Eins, Bild und Gala keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet. Nach Stationen in Düsseldorf und Hamburg wohnt sie mit ihrer Familie seit einigen Jahren in Grünwald, dem Beverly Hills von München, wo sie sich bislang erfolgreich gegen die endgültige Assimilation per Botoxspritze, Silikonimplantat und Haarblondierung wehrt. Für J’N’C hat die Yoga-Fanatikerin und passionierte Camping-Urlauberin das Thema Jersey-Pants genauer unter die Lupe genommen.

 

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Akihito Igarashi

Geboren und aufgewachsen in Niigata, Japan, zog es Akihito Igarashi nach der Schule erst einmal nach Europa, wo er mit dem Wunsch, Stylist zu werden, am London College of Fashion ein Studium als Designer begann – um in der Folge Skizzenblock und Nähmaschine gegen eine Fotokamera zu tauschen und sich ganz der Modefotografie zu widmen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat heuerte der heute 28-Jährige für ein Jahr als Fotoassistent in Tokio an und landete schließlich von Fernweh getrieben abermals in der Themse-Metropole. Dort dokumentiert er derzeit für verschiedene Magazine sowie für seinen eigenen Blog die mannigfaltigen Schnittstellen von Fashion und Musik in Bildern. Für J’N’C setzte der Kette lesende ‚Parklife‘-Enthusiast ‚A Scarlet Angel‘ in Szene.

 

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Jakob Brondum

2001 gab der Däne Jakob Brondum seine ambitionierte Karriere als Profireiter auf, verkaufte sein Pferd und siedelte – bewaffnet mit seinem Sparbuch, der The Knack ‚My Sharona‘-Single, einigen Taschen und Koffern und einem Kopf voller Ideen – nach London um, wo er sich alsdann einem Studium an der Central Saint Martins College of Art & Design widmete. Nach Styling-Assistenzen bei Dazed & Confused und Harper’s Bazaar verpasste er nicht nur u. a. The Horrors, Franz Ferdinand, Grand Olè Party und Peaches Geldof den passenden Look, sondern arbeitete auch als Stylist und Consultant für Louise Amstrup und 1205. Jakob liebt seine neuen Prada-Schuhe, die Sommersonne, freie Tage und die New Yorker Shop/Restaurant- Institution ‚The Smile‘. Für J’N’C übernahm er das Styling für die Courtney-Love-Hommage ‚Dirty Blonde‘.

 

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Alexandra Heckel

Ob als Stylistin, Moderedakteurin, DJane oder in Designmission mit ihrem eigenen Fashionlabel Proportion – Alexandra Heckel ist ein kaum zu stoppendes Energiebündel. Wenig verwunderlich also, dass ihr Work-Portfolio in den vergangenen neun Jahren nahezu biblische Ausmaße angenommen hat und neben der Arbeit für Magazine wie Intro, Spex, Deutsch und Vanity Fair auch die für verschiedene Fernsehsender, Sportler und Musiker umfasst. Um nach einem rastlosen Tag zur Ruhe zu kommen, empfiehlt die Wahlberlinerin wahlweise eine gemütliche Kochsession mit guten Freunden, den Besuch eines ‚Belle and Sebastian‘-Konzerts oder die DVD-Edition von ‚I’m a Cyborg but that’s ok‘. Im Rahmen der aktuellen J’N’C kümmerte sie sich um das Styling für ‚Leaving Ibiza‘.

 

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Christoph Voy

„30 Grad im Schatten und unten schwappt die Meute der Party- People ins Hotel Bon Sol in Playa d’en Bossa, Ibiza. Mit fast Vierzig sag ich: Party my ass. Morgen fotografieren wir hier eine Strecke für J’N‘C à la ‚Leaving Las Vegas‘. Das ist schon eher meine Party. Heute noch durchheulen, mit Likör 43zig, einer süßen Plörre, die großartig aussieht und passabel schmeckt. Hab mich die letzten zehn Jahre durch sehr viel Party und Rock’n’Roll fotografiert, bis ich merkte, dass Fotografieren mir das Wichtige daran war. Selbst den besten Film kann man sich nicht jede Woche dreimal angucken. Deswegen freu ich mich auf morgen und mein Berliner Sofa.“

 

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Andy Rumball

Als Brite und selbst ernannter Man in Grey liebt Andy Rumball die Farbe des Nichts. Weil ihm jedoch durchaus auch an Veränderung gelegen ist, tauschte der Fotograf vor einigen Jahren den grauen Himmel seiner Heimat gegen den grauen Himmel Berlins, wo er, falls erwünscht, das Leben und Werken von Mitmenschen und Auftraggebern, darunter Nike, Spex, Die Zeit, The Wire, Neon und 4AD Records, auch mal in Color ablichtet. Dass er seiner monochromen Passion dennoch stets treu geblieben ist, versteht sich eigentlich von selbst. Für die aktuelle J’N’C fotografierte Andy die Strecke ‚The Forest’.

 

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Johanna Ruebel

Ihr Faible für die Weltenbummelei ist Johanna Ruebel quasi in die Wiege gelegt worden. In Hamburg geboren, ging es im Alter von sieben Jahren mit der Familie nach Frankreich und mit dem bestandenen Baccalauréat in der Tasche schließlich schnurstracks in die Ateliers und Vorlesungssäle des renommierten Londoner Central Saint Martins College, wo Johanna sich der Kunst des Grafikdesigns und der Fotografie widmete. Aktuell lebt die ausgewiesene Schildkröten- und Teeliebhaberin in London und Berlin, von wo aus sie unter anderem für Teen Vogue, Sleek Magazine und Flux fotografiert und illustriert. In der J’N’C debütiert sie in dieser Ausgabe mit der Modestrecke ‚The Tender Spot‘.

 

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Johannes Thumfart

Johannes Thumfart, Jahrgang 1978, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und Paris und promovierte schließlich über den Kolonialismus in Lateinamerika. Neben Lehrtätigkeiten an der FU Berlin und dem Colegio de México in Mexico-City hat sich Johannes dem freien Journalismus verschrieben und veröffentlicht unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Taz, der Zeit sowie in verschiedenen englischsprachigen Magazinen wie etwa Lodown. In der aktuellen Ausgabe der J’N’C berichtet er direkt von den Hotspots in Mexico-City.

 

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Rachel de Joode

1979 im niederländischen Amersfoort geboren, studierte Rachel de Joode zunächst zeitbezogene Kunst an der Amsterdamer Gerrit Rietveld Academie, bevor sie sich als Künstlerin, Grafikerin, Editorial-Fotografin, Kuratorin, Auktionshaus-Gründerin und Meta-Magazine-Herausgeberin ganz in den Dienst eines komplett genreübergreifenden Kunstansatzes stellte. Ihre Arbeiten wurden nicht nur auf Ausstellungen in Amsterdam, Xiamen, Mexico- City, Oslo und Herzliya gezeigt, sondern auch auf Arte-TV, im Picnic Magazine, Vorn Magazine, NY Arts Magazine sowie in verschiedenen Publikationen des Gestalten Verlags gefeatured. Für J’N’C hielt die Wahlberlinerin die kleinen und großen kulturellen Geheimnisse von Mexico-City in Bildern fest.

 

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Erwin Wenzel

Nachdem Erwin Wenzel als Mitglied der RUF-Crew gut 15 Jahre lang die Graffitiszene ordentlich aufgemischt hatte, war der Wunsch, seinen künstlerischen Blick auf die Realitäten auch legal zu präsentieren, so übermächtig, dass er im Rahmen einer Fotografenausbildung endgültig beschloss, die Sprühdose gegen eine Kamera einzutauschen und fortan statt Züge nur noch Filme vollzubomben. Eine durchaus nachhaltige Entscheidung, die dem Düsseldorfer in der Folge nicht nur ein breites Portfolio namhafter Kunden wie etwa Die Zeit, MTV, Insight, BMG und Style and the Family Tunes bescherte, sondern auch ein wenig Ruhe ins Leben des mittlerweile zweifachen Familienvaters brachte. Für J'N'C fotografierte der Sardinien-Liebhaber die Strecke ‚The Early Bird'. Den Soundtrack zur Arbeit lieferten The Beastie Boys und Die Ärzte.

 

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Valerie Soschynski

Die gebürtige Berlinerin Valerie Soschynski studiert in ihrer Heimatstadt im fünften Semester Modejournalismus und Medienkommunikation an der Akademie Mode & Design. 2010 sammelte sie bereits Erfahrungen in der Redaktion der Elle in München. Für ein Praktikum bei der J'N'C verließ sie die geliebte Hauptstadt nun ein weiteres Mal und zog für knapp vier Monate ins beschauliche Düsseldorf. Seitdem schlägt sich die 23-Jährige täglich tapfer durch das Dickicht des Modedschungels und teilt ihre Fundstücke via Blog-Work mit der interessierten Außenwelt. In der aktuellen Ausgabe stellt sie nicht nur im Rahmen der ‚Labels to Watch' die spannendsten Fashion-Newcomer vor. Valerie präsentiert auch die schönsten ‚Moody Goods' zum Thema ‚Reich der Tiere'.

 

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René Fietzek

Warum sollten ‚Naturbursche' und ‚Schöngeist' nicht harmonisch in einer Person funktionieren, fragte sich René Fietzek berechtigterweise und verließ kurz nach der Abiturfeier seine beschauliche ostfriesische Heimat, um im Rahmen eines viel zu langen Studiums der Theater- und Medienwissenschaften sein Glück in Hamburg und Wien zu suchen – und es im Fachbereich Fotodesign am Lette-Verein, Berlin, schließlich zu finden. Der Wahl-Hauptstädter, der sich weniger als Künstler denn als Dramaturg versteht, fotografiert bevorzugt mit natürlichem Licht, findet sich unnatürlich räkelnde Models höchst fragwürdig und lässt sich gern von gutem Essen, guten Büchern und abenteuerlichen Reisen inspirieren. Für die aktuelle Ausgabe der J'N'C fotografierte René ‚Modern Mimesis'.

 

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Yves Borgwardt

Eigentlich wollte Yves Borgwardt Chirurg werden, was jedoch an einer ausgeprägten Hemaphobie scheiterte und ihn nach Schule und Bundeswehrdienst statt in den Operationssaal hinter die Kamera führte. Nach der Ausbildung zum Fotografen ging er zum Arbeiten nach Berlin, wo er immer noch lebt. Yves Borgwardt mag den Duft druckfrischer Tageszeitungen und den Klang gregorianischer Choräle. Für seine ‚hell'-Modebild-Strecke, die er zusammen mit seiner Freundin, der Stylistin Saskia Schmidt, für J'N'C produzierte, suchte und fand er Inspirationen in alten Mythen, Ritualen und Festen.

 

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Lea Nielsen

Geboren in Kopenhagen verschlug es Lea Nielsen im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren nach London, wo sie – nachdem die angestrebte Karriere als Profi-Tänzerin aufgrund von Verletzungspech aufgegeben werden musste – die hohe Kunst der Fotografie für sich entdeckte und fortan ohne Kamera kaum noch das Haus verließ. Nach ersten Arbeiten im Mode- und Theaterbereich kehrte die mittlerweile 28-Jährige schließlich in ihre Heimatstadt zurück, um kurze Zeit später ihre Zelte auch in Berlin aufzuschlagen. Inspirationen für ihr J'N'C-Shooting ‚Silence is golden' fand die Schlittschuh- Enthusiastin und ausgewiesene Flohmarkt-Expertin nicht nur bei den bildgewaltigen Werken Ingmar Bergmans und den starken Frauen der 1930er Cinema-Kultur, sondern auch in Patti Smiths ‚Just Kids'-Biografie und den musikalischen Arbeiten des französischen Komponisten Yann Tiersen.

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